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Feuchtemessgerät

Präzise Messung der Feuchtetoleranzen


Der Wassergehalt im Kunststoffgranulat ist bei der Verarbeitung hochwertiger, technischer Kunststoffe ein qualitätsrelevanter Parameter, um geforderte Eigenschaften des hergestellten Produktes einzuhalten. Um die Produktqualität sicherzustellen, sollte eine Feuchtemessung einfach und zuverlässig durchzuführen sein. Durch die genaue Kenntnis des Feuchtigkeitsgehaltes der Kunststoffgranulate lassen sich die Effizienz des Kunststoffverarbeitungs- und Granulattrocknungs-Prozesses steigern.

Das DFM-3 ist ein verlässliches Feuchtemessgerät, mit dem sich der Restfeuchtegehalt in Feststoffen, insbes. in Kunststoffgranulaten leicht und sicher bestimmen lässt. Es ist robust und kompakt konstruiert und gut zu transportieren. Aus diesen Gründen bieten sich viele Möglichkeiten zum unmittelbaren Einsatz direkt am Produktionsort.

Dieses Messgerät bestimmt den Wassergehalt der Granulatprobe chemisch. Die eingebrachte Probe wird im Reaktor erhitzt, Wasser wird in Wasserstoff umgewandelt und der Wasserstoffgehalt wird von einem Sensor erfasst. Dieses patentierte Messverfahren erfasst spezifisch den Wassergehalt, andere Inhaltsstoffe werden nicht gemessen.

Was spricht für das Feuchtemessgerät

  • Transportabel und flexibel einsetzbar
  • Seit vielen Jahren anerkannt in der Industrie
  • Einfache Handhabung und Menüführung
  • Auswertung der Messdaten über Laptop oder PC
  • Unverzichtbar im modernen Qualitätsmanagement

Technische Daten:

  • Messzeit: 10 bis 45 min
  • Auflösung: 1 ppm (0,0001%)
  • Probengewicht: 0,01 – 50 g
  • Messtemperaturen: 50 – 210°C (in 1°C Schritten wählbar)
  • Messbereich: 0,2 – 25 mg, absolut / 0,0005 – 5 %, relativ
  • Stromversorgung: 100 – 240 V (50/60 Hz), 1000 W
  • Abmessungen (H × B × T): 290 mm x 180 mm x 260 mm
  • Schnittstellen: USB
  • Gewicht: 6,4 kg

Anwendungsbereiche:

  • Wareneingangskontrolle
  • Überwachung und Optimierung der Granulattrocknung
  • Probennahme im Einzugsbereich der Verarbeitungsmaschine
  • Labormessung

Messablauf beim Feuchtemessgerät DFM-3

Das Messgut wird in der Probenschale erhitzt und Wasser dampft aus. Das feuchte heiße Gas strömt in den oberen Teil des Reaktors. Das Reagenz tauscht Wasser gegen Wasserstoff aus. Der Sensor misst die Wasserstoff-Konzentration. Das abgekühlte Gas sinkt ab und kann wieder Wasser aufnehmen.

Das Feuchtemessgerät wird über ein PC-Programm gesteuert. Dieses Programm gibt dem Benutzer genaue Anweisungen, so dass Bedienungsfehler vermieden werden. Die Messung ist einfach und in wenigen Schritten durchführbar. Je Messung werden ca. 2 Minuten Arbeits- bzw. Vorbereitungszeit benötigt. Die Befüllung erfolgt mit bildunterstützten Anweisungen des Programms. Diese Art der Bedienung erleichtert den Umgang mit dem Feuchtemessgerät erheblich. Darüber hinaus lassen sich Materialbibliotheken und Messprotokolle erstellen. Auch Einsteiger sind aufgrund der einfachen Bedienung in der Lage, eine fehlerfreie Messung durchzuführen.

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